Gedanken zur Zucht für jedermann zum Nachdenken

Zitate aus UR 12/2013, Dr. Helga Eichelberg:

Solange der vermeintlich "beste Vererber" in den Köpfen der Menschen und im Zuchtgeschehen der Rassen die Hauptrolle spielt, sind eine genetische Verarmung und damit auch alle Folgen dieser Verarmung vorprogrammiert.>> <<Jede gute Zucht wird immer drei Gruppen von Nachkommen aufweisen, nämlich eine kleine Gruppe von eher standardfernen Hunden, eine ebenfalls kleine Gruppe von vollendeten im Sinne des Standards, die wir Champions nennen und eine möglichst große Gruppe von Hunden, die in jeder Beziehung als gute Hunde zu bezeichnen sind. Und hier setzt jetzt so mancher Denkfehler ein. Wir müssen nämlich begreifen, dass nicht der Champion, sondern diese große, mittlere Gruppe das eigentliche Kapital des verantwortungsbewussten Züchters darstellt. Denn aus dieser Gruppe rekrutiert er nämlich immer wieder neue Generationen. Würde er nur das Idealbild, also Champions, miteinander verpaaren, wäre jede Rasse in wenigen Generationen am Ende. Das sollte bei der Zuchtplanung zu denken geben.>> <<Nicht der Champion ist das Maß aller Dinge. Die solide Basis einer erfolgreichen Zucht wird durch den guten, gesunden und verhaltenssicheren Durchschnittshund repräsentiert. Er gibt Hoffnung auf weitere Generationen guter, gesunder und verhaltenssicherer Rassehunde - und mit viel Glück vielleicht auch mal einen Champion.

... weitere Gedanken dazu folgen.

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